Über uns

Albert Einstein soll mal gesagt haben:

„Jeder intelligente Narr kann Dinge größer, komplexer und gefährlicher machen. Es braucht etwas Genialität – und viel Mut –, um die Gegenrichtung einzuschlagen.“

Diese Einstellung haben wir uns zu Eigen gemacht. Es ist unser Ziel eine mobile und kompakte ORC-Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie aus Abwärme im Niedertemperaturbereich zu entwickeln und weltweit zu vermarkten.

Das ORC-Verfahren wurde bereits 1830 vom schottischen Physiker und Ingenieur William John Marquorn Rankine entwickelt. Es handelt sich um einen Dampfkreislauf, der jedoch nicht, wie üblich, auf Wasserbasis beruht. Vielmehr setzte er ein Arbeitsfluid ein, welches bei niedrigeren Temperaturen als Wasser kondensiert. Einige Hersteller haben diesen Kreislauf bei der Verstromung von Abwärme mit Temperaturen von über 200°C bereits umsetzen können. Alle diese Anlagen benötigen, um effizient zu arbeiten, ein großes Angebot an Abwärme und aufgrund ihrer Größe eine entsprechende Ausstellungsfläche.

Bei vielen Anwendungen liegen die Temperaturen der Abwärme jedoch deutlich unter 200°C. Oftmals liegen die Temperaturen bei ca. 80 bis 140°C im Niedertemperaturbereich oder die Abwärmemenge ist zu gering um solche großen ORC-Anlagen auszulasten. Ein gigantisches Abwärmepotential liegt brach. Bis heute ist es noch nicht gelungen dieses Prinzip in einer ORC-Anlage marktfähig zu realisieren, die mit entsprechend kleinen Abwärmemengen im Niedertemperaturbereich effektiv arbeitet. Mit genau dieser Aufgabenstellung beschäftigen wir uns.

In der derzeitigen Entwicklungsphase unseres Projektes ist es unser Ziel, eine ORC-Anlage zu entwickeln, die bei einem thermischen Eintrag von 110 kW von einer Wärmequelle 20 kW elektrische Energie gewinnt. Hierzu sind seitens der Wärmequelle nur 80 bis 140°C erforderlich. Die Abmessungen der Anlage sollen 2,0 x 0,8 x 1,8 m nicht überschreiten. Das Gesamtgewicht wird bei ca. 350 kg liegen. Zusammen mit einer integrierten Netzeinspeisung soll dem Anwender ein netzkonformer Strom zur Verfügung gestellt werden. Eine erste Laboranlage haben wir bereits aufgebaut und erfolgreich testen können.

Als Partner für die erforderlichen Testläufe unserer Prototypen haben wir bereits das Bioenergiedorf Schlöben gewinnen können. Dieses ist für sein Projekt bereits als „Bioenergiedorf 2012“ ausgezeichnet worden und hat ebenso den „Thüringer Zukunftspreis 2012“ erhalten.